Einbau von Isolierglas in höheren Lagen

Der Klimalast ist insbesondere Bedeutung zu schenken, wenn die Höhendifferenz zwischen Herstellungs- und Einbauort 400m oder grösser ist. Verwendungen darüber hinaus sind immer bei der Bestellung anzugeben. Das gilt auch für Transporte über 600 m Höhe oder Luftfracht.

Für Isoliergläser, die bis zu einer maximalen Einbauhöhe von 2000 m.ü.M. vorgesehen sind, bieten wir eine Druckanpassung in unseren Druckausgleichskammern (max. 3200 x 1970 mm) an. Bei grösseren Gläsern kann der Druckausgleich mit dem Altimeter System gemacht werden. Bei dieser Ausführung liefern wir das fertige Isolierglas mit entsprechender Druckanpassung auf die vom Kunden angegebenen Einbauhöhe. Der Kunde kann die Isolierglaseinheit in seiner Werkstatt fertig verglasen und inklusive Rahmen auf die Baustelle anliefern. Dies hat innerhalb max. 5 Tagen nach Glasanlieferung zu erfolgen.

Für Isoliergläser, die in einer Höhenlage über 2000 m.ü.M. eingebaut werden, bieten wir die Variante mit dem Druckausgleichsventil Typ FGCH an. Bei dieser Variante werden die Isoliergläser im Lieferwerk angebohrt und mit entsprechender Versiegelungsmasse angeliefert. Die Gläser müssen auf der Baustelle in den Rahmen verglast werden, nachdem sie ein bis zwei Stunden vor Ort gelagert wurden (Druckanpassungsdauer auf der Baustelle). Mit der mitgelieferten Versiegelungsmasse muss die Lochbohrung im Randverbund versiegelt werden.

Für Isoliergläser die entweder in einer Höhenlage über 1200 m.ü.M. eingebaut werden und einen längeren Transportweg aufnehmen, sowie Isoliergläser welche per Luftfracht transportiert werden, liefern wir mit der Variante Druckausgleichsventil Typ FLG. Dabei handelt es sich um ein röhrchenartiges Druckausgleichsventil, welches in den Randverbund gesteckt wird und ebenfalls erst auf der Baustelle demontiert und versiegelt werden muss.