Beim Siebdruckverfahren werden keramische Farben während dem anschliessenden Vorspannprozess mit der Glasoberfläche verschmolzen. Dadurch erhält der Farbauftrag eine hohe Resistenz gegen äussere Einflüsse und eine beeindruckende, langanhaltende Farbbrillanz. Beim Siebdruckverfahren, das sich hervorragend für die Serienherstellung eignet, wird die Farbe durch ein engmaschiges Sieb mit einem Rakel auf die Glasoberfläche gedruckt. Mehrfarbendrucke mit bis zu vier übereinander gedruckten Farben sind möglich.
Sie geben uns ihr Design, wir realisieren es in exzellenter Qualität. Oder sie wählen aus unserem grossen Angebot von Standardmustern.
Um eine höhere Farbbrillanz und eine optimale Anpassung des Farbtons an eines der Farbsysteme zu erzielen, empfehlen wir die Verwendung von Weissglas (vetroFloat OW). Dies gilt insbesondere bei hellen Farbtönen. Eine Farbauswahl ausschliesslich nach der Farbkarte eines der Farbsysteme empfehlen wir nicht, da die bedruckte vetroDur Design-Scheibe durch die Eigenfarbe des verwendeten Glases und die Reflexion an der Glasoberfläche einen abweichenden Farbeindruck hinterlassen kann. Im Zweifelsfall empfehlen wir eine Bemusterung.
Anwendungsbereich
- Schriften, Symbole und Logos
- Rasterfotos in Farbe und schwarz/weiss
- Farbige, fotorealistische Darstellungen
- Sicht-, Blend- und Sonnenschutz
- Beschilderungen
- Brüstungen und Fassadengläser
- etc
Technische Daten
minimale Scheibengrösse: 100 x 250mm
Glasdicke: 4 - 19 mm
Max. Abmessung: 320 x 720 cm (je nach Scheibendicke)
Max. Gewicht: 600 kg pro Scheibe
in Float klar, farbig und Weissglas möglich
Aussenreflexion:
Schwarz, grau und moosgrün: 6-10%
Schwarz, grau und moosgrün: 6-10%
Weiss und andere helle Farben: bis zu 30%
Lichtdurchlässigkeit von vetroDur Design (Siebdruck)
Die Licht- und Gesamtenergiedurchlässigkeit ist im wesentlichen vom Bedruckungsgrad der vetroDur Design Scheibe abhängig. Mit vetroDur Design lässt sich auch ein Blendschutz erzielen.

Die Lichtdurchlässigkeit hängt neben der verwendeten Glasart (vetroFloat, vetroFloat OW) auch von der Glasdicke, der Siebdruckfarbe und der Schichtdicke des Siebdrucks ab. Hierdurch können sich geringfügig andere Werte als die im Diagramm zu lesenden ergeben.
Ermittlung des Bedruckungsgrades
Der Bedruckungsgrad ist das Verhältnis der bedruckten Fläche zur Gesamtfläche und kann aufgrund geometrischer Überlegungen ermittelt werden.
Beispiele für Punktraster:
| Symmetrische Bedruckung | Versetzte Bedruckung |
|---|---|
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Der Bedruckungsgrad (BDG) in Prozent einer vetroDur (ESG) Siebdruck Scheibe lässt sich bei symmetrischer bzw. versetzter Bedruckung aus der Fläche A des Punktes und dem Rapport R berechnen.

Die Formeln gelten nur, wenn sich die Punkte nicht überschneiden.
Für die Bestellung selbst gestalteter Dekore ist eine vollständig vermasste Skizze oder eine massstabsgetreue, kopierfähige Vorlage erforderlich.

