Soweit nicht anders angegeben, werden die licht- und energietechnischen Daten der Isoliergläser nach der neuen europäischen Norm DIN EN 410 angegeben. Alle Daten gelten für senkrechte Einstrahlung. Der Wärmedurchgangskoeffizient wird nach DIN EN 673 für eine senkrechte Verglasung angegeben.
Lichtdurchlässigkeit (DIN EN 410)
Die Angabe der Lichtdurchlässigkeit TL bezieht sich auf den Wellenlängenbereich des sichtbaren Lichtes von 380 nm bis 780 nm und wird gewichtet mit der Hellempfindlichkeit des menschlichen Auges.
Gesamtenergiedurchlässigkeit (DIN EN 410)
Die Gesamtenergiedurchlässigkeit g bezieht sich auf den Wellenlängenbereich von 300 nm bis 2500 nm. Sie ist die Summe aus der direkt hindurch gelassenen Strahlung und der sekundären Wärmeabgabe (Abstrahlung und Konvektion) nach innen.
UV-Durchlässigkeit (DIN EN 410)
Die Durchlässigkeit TUV für ultraviolette Strahlung wird für den Wellenlängenbereich von 280 nm bis 380 nm angegeben.
Farbwiedergabe-Index (DIN EN 410)
Der Farbwiedergabe-Index Ra beschreibt die Farbwiedergabeeigenschaften einer Verglasung. Ein Ra-Wert von mehr als 90 bedeutet eine sehr gute Farbwiedergabe.
Wärmedurchgangskoeffizient Ug (EN 673)
Der Wärmedurchgangskoeffizient einer Verglasung gibt an, wieviel Energie pro Sekunde und pro m2 Glasfläche bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin verloren geht. Je niedriger dieser Wert ist, desto weniger Wärme geht verloren. Beschichtung, Gasfüllung und Breite des Scheibenzwischenraums beeinflussen den Wärmedurchgangskoeffizienten einer Verglasung entscheidend.
Der Einfluss der Glasdicke ist in den meisten Fällen dagegen vernachlässigbar, sodass im Folgenden die nach DIN EN 673 berechneten Ug-Werte für die Standard-Glasdicken in Abhängigkeit des Emissionsgrades der Beschichtung und der Gasfüllung angegeben werden.